Das Bullet Journal 1×1 für Foodies

Wir wollen immer den Überblick behalten. Über Dinge, die wir erledigt haben, Dinge, die wir noch erledigen müssen und Dinge, die wir anstreben. Deshalb schreiben wir To-do-Listen, Notizen, machen Pläne, oder laden uns Apps herunter, die uns diese Arbeit abnehmen. Trotzdem sind wir am Ende des Tages, der Woche, des Monats enttäuscht, wenn wir bemerken, dass wir unseren Aufgaben nicht wirklich nachgegangen sind.

Das liegt daran, dass wir unsere To-do-Listen und Notizen nicht mehr finden, die Apps nicht mehr öffnen und unsere Pläne und Ziele irgendwo im Terminkalender stehen, ..den wir eh nie benutzen. Das Bullet Journal bringt endlich Ordnung in unser Leben und dafür benötigt man weder mehrere Notizbücher, noch trendy Apps. Nur noch ein kompaktes Buch, in dem wir die Vergangenheit tracken, die Gegenwart organisieren und die Zukunft planen. Wir zeigen euch heute unser Bullet Journal für Foodies und hoffen, dass wir euch inspirieren können, organisierter zu werden.

Tools & Set Up

Um ein Bullet Journal aufzusetzen, benötigt ihr genau 2 Tools: ein Buch und einen Stift. Oldschool. Wir empfehlen euch allerdings ein Buch mit gepunkteten oder blanko Seiten zu nehmen. Sieht schöner aus. 🙂
Natürlich könnt ihr auch bunte Marker oder Filzstifte benutzen, um euer Bullet Journal noch kreativer zu gestalten. Das richtige Set Up des Bullet Journals ist ganz fix erledigt. Der Kreativität sind zwar keine Grenzen gesetzt, allerdings ist es hilfreich zu wissen, wie und wo man anfängt. Für uns gehören folgende Seiten zum Foodie-Set Up dazu:

Key & Index

Ihr startet mit dem Key. Diese Seite stellt den Schlüssel dar, den ihr braucht, um euer Bullet Journal zu lesen. Alternativ kann man ihn auch als Kärtchen anlegen und zum Beispiel als Lesezeichen verwenden. Im Index tragt ihr den Inhalt des Bullet Journals mit Seitenzahlen ein. Ein Inhaltsverzeichnis also.

Future Log

Im Future Log seht ihr eine Übersicht aller Monate auf zwei Seiten. Hier kann man Geburtstage und die wichtigsten Termine des Jahres eintragen.

Monthly Log

Eine detaillierte Übersicht gibt es dann im Monthly Log, der den aktuellen Monat mit seinen wichtigen Terminen, Aufgaben und Zielen zeigt. Hier könnt ihr euch auch ein schönes Deckblatt für den jeweiligen Monat überlegen. Der Februar war natürlich sehr romantisch.

Habit Tracker & Spendings

Weiter geht’s mit einer sehr beliebten Doppelseite:
Der Habit & Spending Tracker. Auf der Habit Tracker-Seite könnt ihr eure Gewohnheiten und Aufgaben verfolgen. Am Ende des Monats seht ihr dann genau, wie erfolgreich ihr Yoga praktiziert, wie viel Wasser ihr getrunken und wie oft ihr gesund gegessen habt. Natürlich könnt ihr auch schlechte Gewohnheiten eintragen. Manchmal ist es ja auch gut zu sehen, wann man das ein oder andere Gläschen Wein zu viel hatte, oder? 😉
Beim Spending Tracker geht es um eure Ausgaben. Hier trackt ihr, wie viel und wofür ihr Geld ausgeben habt.

Speiseplan & Einkaufsliste

Etwas, was in unserem Bullet Journal auf gar keinen Fall fehlen darf, ist ein Speiseplan. Für uns spielt eine gesunde und ausgewogene Ernährung eine große Rolle, weshalb es nur logisch ist, sich am Anfang der Woche mal zu fragen: Worauf habe ich eigentlich Lust? So sparen wir uns nicht nur den Gang zum Fastfood-Restaurant, sondern auch etwas Kohle! Ein guter Weg seinen Speiseplan in sein Bullet Journal zu integrieren, ist mit Sticky Notes. Die Wochentage stehen fest und auf die Sticky Notes schreibt ihr einfach was ihr gerne kochen möchtet. Dann klebt ihr die Post-its neben die jeweiligen Tage und wenn ihr Dienstag eher Lust auf Curry, statt auf Salat habt, dann tauscht man einfach die Tage. Voilá. Speiseplan fertig. Die Einkaufsliste braucht dann vermutlich keine Erklärung, oder?

 

Weekly Spread

Der letzte Spread des Bullet Journals ist euer Wochenplaner, den ihr nach Lust und Laune gestalten könnt. Dort könnt ihr eure Aufgaben, Termine und Notizen eintragen, die in der Woche stattfinden. Nachdem die 4 Wochen des Monats vorbei sind, fangt ihr wieder beim Monthly Log an.

Wenn ihr wollt, kann das Bullet Journal euer neuer bester Freund und ständiger Begleiter werden. Eine Sache, die das Bullet Journal jetzt schon besser kann, als jede App: Es braucht weder Internet, noch Akku und kann jederzeit genutzt werden.

Seid ihr auch schon auf den Bullet Journal-Trend gekommen?