10 natürliche Alternativen zu Zucker

Vielleicht habt ihr euch auch schon mal die Frage gestellt, auf welche Zucker-Alternativen man zurückgreifen kann, wenn man einfach mal etwas Neues ausprobieren oder gesünder leben möchte. Wir alle kennen und benutzen häufig Honig, aber heute blicken wir mal über den süßen Tellerrand hinaus und stellen euch 10 weitere Alternativen vor, die ihr vermutlich noch nicht kanntet.

1. Stevia, die süßeste Alternative zu Zucker

Spätestens seit der Coca-Cola Life kennt jeder Stevia. Die Pflanze aus Südamerika liefert Glycoside, die 300 Mal süßer als Zucker sind. Anders als beim normalen weißen Zucker besitzt Stevia weder Kalorien, noch beeinflusst es den Blutzuckerspiegel! Stevia ist deshalb hervorragend für übergewichtige Menschen oder Diabetiker geeignet. Man kann den Zuckerersatz unter anderem in Tablettenform, als Pulver oder flüssig kaufen, oder man findet ihn in Getränken und Süßigkeiten.

2. Agavendicksaft, der Honig-Ersatz

Der Saft mexikanischer Agaven besteht vor allem aus Fruchtzucker. Er ähnelt äußerlich und auch von der Konsistenz dem Honig, ist allerdings flüssiger und wird rein pflanzlich gewonnen, weshalb er sich ideal für die vegane Ernährung eignet. Agavendicksaft süßt stärker und hat sogar weniger Kalorien als Haushaltszucker. Grundsätzlich kann man Agavendicksaft, genau wie Honig, zum Süßen von Tee, Gebäck und Desserts benutzen. 

3. Melasse, die unbekannte Zucker-Alternative

Wer kennt denn schon Melasse? Melasse ist ein zähflüssiger und dunkler Sirup, der als Nebenerzeugnis in der Zuckerproduktion anfällt. Der Sirup hat sich mittlerweile zu einer echten Zuckeralternative entwickelt und eignet sich besonders für Lebkuchen-, Brot- und Kuchenteige. Wer ein Fan von Lakritz ist, der sollte unbedingt einen Drink ausprobieren, den man ganz einfach aus 2 Teelöffeln Melasse, etwas Zitronensaft und Wasser zubereitet und dann heiß und kalt genießen kann.

4. Zuckerrübensirup, der Classic

Der Zuckerrübensirup ist ein echter Classic unter den Zuckeralternativen. Wir kennen alle noch den gelben Goldsaft-Becher, der früher bei den (Groß-)Eltern im Küchenschrank stand. Richtige Aufmerksamkeit bekam er jedoch nie und das, obwohl er perfekt zum Kochen, als Aufstrich oder zum Süßen von Speisen dient. Wie der Name schon sagt, wird der Sirup aus Zuckerrüben gewonnen und verfügt im Vergleich zu Haushaltszucker über bessere Nährwerte. Er ist reich an Folsäure, Magnesium, Eisen und Kalium, was ihn definitiv zu einem gesunden Zuckerersatz machen.

5. Ahornsirup, der kanadische Superstar

Wer liebt ihn nicht? Den Moment, bevor der erste Tropfen Ahornsirup auf die fluffigen Pancakes trifft! Der kanadische Superstar ist in der nordamerikanischen Küche kaum wegzudenken und typischer Bestandteil von Desserts. Der Sirup besteht aus dem eingedickten Saft kanadischer Ahornbäume und wird zum Süßen von Speisen, Getränken und Saucen verwendet. Ahornsirup ist süßer als herkömmlicher Zucker und je später er geerntet wird, umso dunkler und kräftiger ist er im Geschmack. Wirklich gesünder als Haushaltszucker ist Ahornsirup nicht, allerdings ist er zum Süßen beim Backen sicherlich eine bessere und natürlichere Alternative.

6. Vollrohrzucker, der Natürliche

Eine weitere beliebte Alternative ist der Vollrohrzucker, bei dem es sich um einen Zucker handelt, der aus Zuckerrohr hergestellt wird. Dieser naturbelassene und nicht raffinierte Vollrohrzucker enthält noch alle ursprünglichen Bestandteile des Pflanzensaftes und damit auch dessen wertvollen Inhaltsstoffe. Darunter sind viele Mineralien wie Eisen, Kalzium und Magnesium, Vitamine sowie sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Diese natürlichste Form schmeckt intensiv nach Karamell und eignet sich besonders gut für Cocktails & andere Getränke wie zum Beispiel Kombucha.

7. Kokosblütenzucker, der neue Star am Zuckerhimmel

Dieser Zuckerersatz ist der neue Star am Zuckerhimmel! Selbst wenn ihr keinen Kokosgeschmack mögt, könnt ihr Fan dieses Zuckers werden, da er absolut kein Kokosaroma besitzt. Er hat eine karamellige Note mit einem leicht herben Nachgeschmack. Bei diesem Ersatz handelt es sich um keinen Sirup, denn der Kokosblütenzucker ist ein körniges Pulver und ähnelt braunem Zucker. Außerdem kann dieser Zucker genauso verwendet werden wie Haushaltszucker, da er fast die gleiche Süße besitzt. Das Produkt aus dem Nektar der Kokospalme enthält Vitamine und Mineralstoffe, ist aber im Vergleich zu Haushaltszucker um einiges teurer. Beispielsweise kostet 1 Kilo Zucker im Supermarkt 50  bis 99 Cent, wohingegen 1 Kilo Kokosblütenzucker um die 10 Euro kostet.

8. Reissirup, der Heißhunger-Vermeider

Reissirup zählt in Asian schon lange als Trend. Er wird dort schon seit Jahrhunderten zum Backen und Kochen verwendet und findet langsam auch seinen Weg zu uns auf den deutschen Markt. Äußerlich ähnelt der Reissirup Honig und Agavendicksaft, unterscheidet sich aber darin, dass er komplett frei von Fructose ist. Er eignet sich also besonders gut für die Leute, die keine Fructose vertragen. Diese Alternative ist zwar nicht ganz so süß wie Zucker oder Honig, allerdings umso gesünder, da beim Verzehr von Reissirup keine Heißhungerattacken zu erwarten sind.

9. Bananenpüree, der Billigste und Beliebteste

Eine der billigsten und einfachsten Alternativen zu Zucker sind Bananen. Genauer gesagt reife Bananen, die man leicht pürieren und dann hervorragend zum Süßen von Gebäck, als Joghurt, im Smoothie etc. benutzen kann. Je reifer die Banane ist, desto mehr Zucker enthält sie. Bananen gehören nicht nur zu den beliebtesten Obstsorten, sie besitzen auch wertvolle Nährstoffe wie (gute) Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Proteine. Vor allem beim Backen sorgt Bananenpüree für die richtige Süße. Man kann die Bananen ganz leicht mit einer Gabel zerdrücken und dann zum Teig hinzufügen. Dieser schmeckt nur leicht nach Banane, dafür aber unwiderstehlich süß!

10. Datteln, der süße Snack

Last but not Least hat es die Dattel auch noch auf unsere Liste geschafft. Abgesehen davon, dass sie ein wunderbarer Snack für Zwischendurch ist, kann man Datteln super zum Süßen benutzen. Trotz dem hohem Gehalt an Fruchtzucker verfügen Datteln über reichlich Ballaststoffe, Kalium, Magnesium und Kupfer! Wenn man also seinen normalen Zuckerkonsum zurückfahren möchte, dann sind Datteln definitiv eine gesündere Alternative. Am süßesten schmecken Medjool-Datteln, die sehr groß und saftig sind. Wenn man sie vorher in Wasser einlegt, kann man sie perfekt zu einer Paste verarbeiten, die man zum Kochen und Backen benutzen kann.

 

Was sind eure Lieblings-Alternativen und kennt ihr noch mehr?